Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Buchungen

 

Vertreten durch: Niclas Hüwe, Lukas Hüwe und Leon Vincent Neef

 

 

§1 Einbeziehung der AGB

 

Die nachfolgenden Geschäftsbedingungen gelten für die Buchungen. Diese AGB sind ausdrücklich Bestandteil aller Buchungen.

 

§2 Schriftform

 

Nebenabreden, Zusicherungen und Änderungen des Mietvertrages bedürfen der Schriftform. Die Übermittlung von Schriftstücken per E-Mail genügt dem Erfordernis der Schriftform

 

§3 Buchungen

 

Buchungen der DJ-Service NRW GbR – folgend als „die Firma“ bezeichnet – sind verbindlich und können jederzeit und ausschließlich durch die Firma selbst widerrufen werden. 

 

§4 Zustandekommen des Vertrages

 

Jede Art von mündlichen Preisangeboten von Mitarbeitern der Firma gegenüber Kunden sind unwirksam. Das Preisangebot erfolgt ausschließlich durch den Mail-Account der Firma. Preisverhandlungen über andere Plattformen sind lediglich Referenzwerte und keinesfalls verbindliche Angebote.

 

Angebote der Firma sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Der Vertrag kommt zustande durch eine Auftragsbestätigung der Firma. Änderungen und Abänderungen der Bestellung bedürfen zu ihrer Rechtswirksamkeit der schriftlichen Bestätigung der Firma.

 

§5 Stornierung und Kündigung

 

Im Falle der Stornierung/Kündigung durch den Kunden, kann die Firma Ersatz für die entstandenen Aufwendungen und geminderten Möglichkeiten eines anderweitigen Einsatzes als Schadensersatz fordern. Dieser beläuft sich auf den vereinbarten Gesamtpreis für den Auftrag und ermäßigt sich wie folgt:

 

Ab 20 Wochen vor der Veranstaltung

40% des Gesamtpreises

Ab 12 Wochen vor der Veranstaltung

70% des Gesamtpreises

Ab 6 Wochen vor der Veranstaltung

100% des Gesamtpreises

 

§6 Rücktritt vom Vertrag

 

Die Firma behält sich vor einen Buchungsvertrag jederzeit ohne Begründung zu kündigen, sofern die Veranstaltung nicht früher als in einem Monat stattfindet. Die Firma verpflichtet sich nach unterschreiten der Frist von einem Monat zur Erbringung ähnlicher Leistungen. Der Umfang der Leistung wird mit dem Kunden vorher abgesprochen.

 

§7 Getränke

 

Der Kunde ist verpflichtet beliebig viele Mitarbeiter und Hilfskräfte der Firma während einer Veranstaltung mit einer ausreichenden Menge an Getränken zu versorgen. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich die Firma vor, Getränke auf Kosten des Kunden zu erwerben und eine zusätzliche Aufwandspauschale von mindestens 20€, aber höchstens 100€ zu veranschlagen.

 

§8 Essen

 

Ab einer Veranstaltungsdauer von mindestens 3 Stunden, ist der Kunde verpflichtet, beliebig viele Mitarbeiter und Hilfskräfte der Firma mit einer ausreichenden Menge an Essen zu versorgen. Sollte dies nicht möglich sein, behält sich die Firma vor, Essen auf Kosten des Kunden zu erwerben und eine zusätzliche Aufwandspauschale (wie in §7) zu veranschlagen.

 

§9 Anfahrt

 

Der Veranstalter sorgt für eine direkte Zufahrt zum Veranstaltungsort und einen kostenlosen Parkplatz (Auto + Anhänger). Er kümmert sich um anfallende Genehmigungen (z.B. Fußgängerzonen, Privatstraßen oder öffentlich gesperrte Zufahrtsstraßen) Der Veranstalter haftet alleine für nicht eingeholte Genehmigungen und die dadurch verursachten Kosten.

 

§10 Anreisespesen/Nächtigungsspesen

 

  1. Wenn im Preisangebot/Kostenvoranschlag nicht anders ausgewiesen, beträgt die Anfahrtspauschale 0.50€ pro gefahrenen Kilometer bei einer Entfernung von mehr als 15km. Die Berechnung der Kilometer erfolgt über Google Maps auf Grundlage der schnellsten Route
  2. Befindet sich der Veranstaltungsort über 250 km vom Hauptsitz der Firma entfernt, stellt der Veranstalter dem Künstler ein Ein-bzw. Zweibettzimmer (min. 3 Sterne) inkl. Frühstück, WC und Dusche auf dem Zimmer, kostenlos zur Verfügung. In diesem Falle sorgt der Veranstalter auch für entsprechende Lagerungsmöglichkeiten des Equipments um dieses während der Nächtigung vor Diebstahl zu schützen. Bei Verlust und Diebstahl haftet der Veranstalter.

 

§11 Besonderheiten am Veranstaltungsort

 

  1. Der Veranstaltungsraum hat trocken und der Untergrund gut befestigt und staubfrei zu sein.
  2. Soll sich Equipment im Freien befinden, trägt alleine der Veranstalter das Witterungsrisiko. Bei witterungsbedingtem Ausfall hat der Veranstalter die gesamte vertraglich vereinbarte Gage zu zahlen. Der Arbeitsplatz des DJs muss in diesem Fall einen befestigten Untergrund haben und überdacht und trocken sein. Jegliches Equipment der Firma muss vor direkter Sonneneinstrahlung und Regen geschützt sein. Bei Temperaturen unter 10 Grad C° sorgt der Veranstalter für einen wohltemperierten Arbeitsplatz für Mitarbeiter der Firma, Hilfskräfte und das Equipment.

 

§12 Technikumfang

 

Die Firma behält sich vor, den Umfang des Equipments zu verändern, wenn dies aus platztechnischen oder organisatorischen Gründen erforderlich ist. Die Firma sorgt für einen ähnlichen (gleichwertigen) Ersatz, der keine Preiserhöhung beim Kunden verursacht.

 

§13 Pflichten des Kunden

 

  1. Die Einholung der notwendigen Genehmigungen, Konzession, GEMA-Anmeldung, etc., sowie deren Kosten liegen im Verantwortungsbereich des Kunden. Hierfür entstehende Gebühren sind vom Kunden zu tragen. Gleiches gilt für Gebühren und sonstige Kosten, die mit der Erfüllung behördlicher Auflagen zusammenhängen.
  2. Der Kunde ist verpflichtet, der Firma die Informationen zur Verfügung zu stellen, die eine ordnungsgemäße Ausführung des Auftrages im vereinbarten Zeitrahmen ermöglichen. Dies können sein: Grundrisse, technische Pläne und Zeichnungen, Bestuhlungspläne, Flucht- und Rettungswegpläne, Bühnen- und
    Beschallungspläne, Beleuchtungspläne, Energieanforderungen und Materiallisten. Zur Informationserteilung gehört auch die Mitteilung des zeitlichen Ablaufs der geplanten Veranstaltung sowie der erforderlichen Einsatzzeiten.

Sofern sich vor oder bei der Auftragsdurchführung herausstellen sollte, dass die vom Kunden mitgeteilten Informationen unzureichend sind, wird die Firma dies unverzüglich mitteilen.

  1. Der Kunde ist weiterhin verpflichtet, die Firma rechtzeitig vor Aufnahme der Arbeiten über besondere Gefahren und Risiken am Einsatzort zu informieren.
  2. Der Kunde hat während der Nutzung der Gegenstände für eine störungsfreie Stromversorgung Sorge zu tragen. Für Schäden infolge von Stromausfall oder Stromunterbrechungen- oder schwankungen hat der Kunde einzustehen.
  3. Die Gegenstände dürfen nur im Rahmen der technischen Bestimmungen und ausschließlich von fachkundigen Personen aufgestellt, bedient und abgebaut werden. Der Kunde hat für die fortwährende Einhaltung aller geltenden Sicherheitsvorschriften, insbesondere der berufsgenossenschaftlichen Unfallverhütungsvorschriften und der Richtlinien des Verbandes Deutscher Elektroingenieure, VDE, zu sorgen.
  4. Sofern die Parteien nicht etwas anderes ausdrücklich vereinbart haben, verpflichtet sich der Kunde, dass allgemein für die und durch die jeweiligen Gegenstände, insbesondere auch im Hinblick auf die geplante Veranstaltungsverwendung, bestehende Risiko (Diebstahl, Beschädigung, Haftpflicht) ordnungsgemäß und ausreichend zu versichern. Er wird der Firma den Abschluss einer solchen Versicherung spätestens bei Veranstaltungsbeginn nachweisen. Der Kunde wird von der Pflicht nicht dadurch befreit, dass die Firma sich die Versicherung nicht nachweisen lässt. Insbesondere führt die fehlende Anforderung des Nachweises nicht dazu, dass die Firma die Versicherung abschließt.
  5. Der Kunde stellt einen Tisch von ausreichender Größe, sowie zwei Stühle oder eine Bank (Als Referenz: Bierbank + Tisch) und eine Tischdecke bereit.
  6. Wird vom Kunden oder dem Inhaber des Veranstaltungsraumes Technik gestellt, übernimmt die Firma keine Haftung für eventuelle Schäden durch Bedienfehler, die Haftung liegt alleine beim Kunden.

 

§14 Angebot

 

Die erstellten Angebote verlieren nach einem Monat ihre Gültigkeit und müssen nach Ablauf bei Bedarf neu angefordert werden. Die Firma garantiert keine Preisstabilität der Angebotsinhalte. Verträge mit Kunden sind individuell und können stets unterschiedlich ausfallen.

 

§15 Musikauswahl

 

  1. Die Firma ist in der Musikauswahl frei. 
  2. Musikwünsche können mithilfe von Musikwunschzetteln oder (nach vorheriger Absprache) unserem Online-Service geäußert werden
  3. Der DJ ist nicht verpflichtet auf Musikwünsche einzugehen.
  4. Spezielle Musikwünsche können uns im Vorhinein in Form des Musikwunschformulares übermittelt werden, welches i.d.R. zusammen mit der Buchungsbestätigung verschickt wird. Es wird nicht für die Verfügbarkeit der gewünschten Lieder am Veranstaltungsort garantiert.
  5. Musik, die an dem Abend unbedingt gespielt werden muss (z.B. Hochzeitstanz), muss der Firma entweder 3 Tage im Voraus per Mail mitgeteilt/übermittelt werden oder bei Veranstaltungsbeginn in Form eines Datenträgers USB Stick/SD Karte übergeben werden. Die Firma haftet nicht für den Verlust übergebener Datenträger
  6. Der DJ ist zu keiner Zeit verpflichtet aktiv „aufzulegen“ und behält sich vor beim Essen ggf. „Hintergrundmusik“ abzuspielen.

 

 

§16 Veranstaltungsdauer, Aufbau, Preise

 

  1. Wenn nicht anders abgesprochen, benötigt die Firma 2 Stunden vor Veranstaltungsbeginn Zutritt zum Veranstaltungsort, um die Installation des Licht- und Tonequipments vorzunehmen. Dies ist durch den Veranstalter zu garantieren. Bei verspätetem Zutritt kann ein abgeschlossener Aufbau bei Veranstaltungsbeginn nicht garantiert werden. Die Firma ist nicht verpflichtet, pünktlich zum vereinbarten Zeitpunkt für den Aufbau zu erscheinen, so lange der Aufbau vor Veranstaltungsbeginn abgeschlossen ist.   
  2. Der Auf- und Abbau ist grundsätzlich kostenlos, so lange dieser zwei Stunden nicht überschreitet. Nach zwei Stunden Auf- bzw. Abbau wird pro halbe Stunde ein Betrag von 15€ pro aufbauendem Mitarbeiter/Hilfskraft veranschlagt.
  3. Die Bezahlung des DJs erfolgt entweder als Open-End-Preis (dieser gilt jedoch maximal bis 8 Stunden nach Veranstaltungsbeginn) oder per Stundenlohn.
  4. Der Stundenlohn für den/die DJ(s) ist unabhängig von der Anzahl der DJs. Der Stundenlohn wird im Preisangebot ggf. in Form mehrerer Positionen – wobei eine Position für eine Stunde zählt – aufgelistet. Die Anzahl der Stunden ist der minimale Betrag, der nach Veranstaltung vom Kunden zu bezahlen ist. Sollte der Kostenvoranschlag bspw. 8 Stunden zu einem bestimmten Preis vorsehen, so muss dieser Preis gezahlt werden, auch wenn der Veranstalter die Veranstaltung früher beendet. 
  5. Nach Erreichen der im Kostenvoranschlag bestimmten Veranstaltungsdauer kann die Firma den Veranstaltungsort verlassen. Sollte der Kunde ein Fortführen des Service wünschen, erhöht sich der Stundenlohn um 50%.
  6. Die Abrechnung zusätzlicher Stunden erfolgt stündlich. Angefangene Stunden werden zum vollen Preis abgerechnet.

 

§17 Vergütung, Verzug und Einreden

 

  1. Sofern eine Vergütung nicht ausdrücklich vereinbart wurde, richtet sich diese nach den aktuellen Preislisten der Firma. Die Firma ist berechtigt, Vorkasse oder die Hinterlegung einer Sicherheit nach seiner Wahl vom Kunden zu verlangen.
    Zahlungsanweisungen gelten erst am Tag des Eintrittes der unwiderruflichen Gutschrift als Zahlung. Bankspesen trägt der Mieter.
  2. Der zu zahlende Betrag ist entweder nach der Veranstaltung komplett in Bar, oder nach Erhalt der Rechnung (innerhalb einer Woche) als Überweisung zu zahlen. Das Empfängerkonto entnimmt der Kunde dem Kostenvoranschlag/Rechnung.
  3. Im Falle nicht fristgerechter Zahlung schuldet der Kunde die Verzugszinsen nach § 288 BGB. Die Geltendmachung eines weiteren Verzugsschadens bleibt vorbehalten.
  4. Der Kunde kann Zurückbehaltungsrechte nur aus diesem Vertragsverhältnis geltend machen. Die Aufrechnung ist nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig.

 

§18 Haftung der Firma

 

Der Vermieter haftet nicht bei leicht fahrlässig verursachten Sach- oder Vermögensschäden. Dies gilt nicht bei Verletzung einer Pflicht, die die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Beachtung der Vertragspartner regelmäßig vertrauen kann. In den vorgenannten Fällen beschränkt sich die Haftung des Vermieters für leicht fahrlässig verursachte Sach- oder Vermögensschäden auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden. Gleiches gilt für Pflichterfüllungen seiner Erfüllungsgehilfen. Die vorgenannte Haftungsbeschränkung gilt nicht im Falle der
Verletzung von Leben, den Körper oder Gesundheit.

 

§19 Widerrufsbelehrung

 

Widerrufsbelehrung: nach § 312 g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht bei Verträgen zur Erbringung von Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitbetätigungen kein Widerrufsrecht, wenn der Vertrag für die Erbringung einen spezifischen Termin oder Zeitraum vorsieht.

 

 

 

 

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